Jahresabschlusswanderung 2014

Bei strahlendem Sonnenschein und knackigen Temperaturen starteten die Mitglieder der Vogel- und Naturschutzgruppe am 28.12.2014 zu Ihrer Jahresabschlusswanderung.

Um 09.30 Uhr trafen sich die Teilnehmer am alten Rathaus Naunstadt, um mittels Fahrgemeinschaften in Richtung Hausberg bei Butzbach zu fahren. Am Tag zuvor hatte der Winter endlich Einzug in unserer Heimat gehalten, es hatte den ganzen Tag über teils heftig geschneit. Doch am Wandertag war der Himmel blau, die Sonne strahlte übers ganze Gesicht und die Landschaften waren weit und breit in tiefes, reines Weiss getaucht.

Das Spazierengehen war ein wunderschönes Erlebnis, alles war so friedlich und freundlich gestimmt, natürlich färbte das auch auf die Stimmung der Wanderer ab. Der Anstieg zum Hausberg wurde der Wandergruppe leichter gemacht, denn Fahrspuren im Schnee halfen, die Kräfte zu schonen.

Das Wanderziel Hausberg ist die letzte Erhebung (486 m) des nördlichen Hintertaunus in Richtung Osten zur Wetterau. Das südliche Gegenstück dazu jenseits des Usatals ist der Winterstein (482 m). Schon die Kelten nutzten den Hausberg mit seiner geografisch exponierten Lage als Festungsanlage mit hervorragenden strategischen Eigenschaften. Die Rindwälle sind deutlich zu sehen und für interessierte Wanderer mit informativen Hinweistafeln erläutert.

Am Hausberg angekommen, wurde sogleich der Aussichtsturm erklommen. Von dort oben hatte man eine traumhafte Sicht in alle Richtungen, denn die Luft war klar. War es am Boden schon frostig, so fuhr der kräftige Wind bei guten Minusgraden den Besuchern des Turms heftig um die Ohren und verstärkte die gefühlte Kälte enorm. Hier oben war die Kälte noch intensiver, sodaß es auf dem Turm kein langes Verweilen gab.

Der Abstieg vom Hausturm in Richtung Hausen fiel den Wanderern dennoch nicht leicht, denn jeder musste sich seinen Weg durch den frischen Schnee nun selber bahnen, das kostete schon Kraft. Deshalb dauerte der Abstieg auch länger, sodaß das Ziel, die Gaststätte "Zum Herrenbrunen" in Hausen, erst mit einiger Verspätung erreicht wurde. Doch die Wärme im Gasthof und das gute Essen taten das ihrige, um die Kräfte der Wandertruppe wieder aufzufrischen.